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		<title>Motiv Nr. 1: Macht</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 06:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>werner.leippold</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Andere führen]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer übernimmt die Verantwortung, wenn es schwierig wird? Wer will unbedingt hohe Ziele erreichen? Wer besitzt die Willenskraft voran zu kommen, große Leistungen zu erbringen? Wer ist bereit Führungsaufgaben zu übernehmen? Wenn Sie diese Fragen für sich uneingeschränkt mit „ich“ beantworten können, dann würde Prof. S. Reiss ihnen attestieren, dass Ihr Motiv Macht überdurchschnittlich stark ausgeprägt ist. Dieses Lebensmotiv ist wie folgt definiert:</p>
<p>„<strong>Macht</strong> ist der Wunsch nach Einflussnahme, Kontrolle über andere, bzw. nach Durchsetzung  gegenüber anderen. Macht erzeugt das Bedürfnis nach dem Gefühl von Beherrschung und Kompetenz. Das motiviert sich anzustrengen, große Herausforderungen zu meistern, Ehrgeiz zu entwickeln, überragende Leistungen und Ruhm anzustreben.</p>
<p><strong>Power</strong> tells us whether an individual craves leadership or responsibility or would rather work in a service capacity.”</p>
<p>Überrascht? Wissen Sie nun, warum sich die/der eine von uns in einer beratenden Funktion wohl fühlt und super Leistungen erbringt, während die/der andere gerne Führungsaufgaben übernimmt und dabei glänzt? Aber wehe, ein guter Berater wird zur Führungskraft befördert und muss dann finale Entscheidungen treffen. Dauert dann meistens sehr lange und macht bestimmt kein Spaß auf Dauer. Konflikte sind quasi vorprogrammiert, bis hin zum Burn-out.</p>
<p>Also: Wie stark ist bei Ihnen das Lebensmotiv „Macht“ ausgeprägt? Das Ergebnis könnte in jedem Fall interessant sein.</p>
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		<title>Klarheit und Wahrheit</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 06:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Loeffler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
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		<description><![CDATA[Karneval, Fastnacht, Fasching, oder wie immer man das närrische Treiben bezeichnen mag, ist eine tolle Zeit. Toll nicht nur wegen der Tollitäten, die Einzug halten in die Rat- und Sendehäuser, sondern auch wegen der klaren Aussagen der Büttenredner, die viel &#8230; <a href="http://www.agpe.de/klarheit-und-wahrheit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Karneval, Fastnacht, Fasching, oder wie immer man das närrische Treiben bezeichnen mag, ist eine tolle Zeit. Toll nicht nur wegen der Tollitäten, die Einzug halten in die Rat- und Sendehäuser, sondern auch wegen der klaren Aussagen der Büttenredner, die viel Wahrheit beinhalten. Endlich mal keine politisch korrekten Aussagen nach dem Motto ‚möglichst viel reden und wenig sagen.’ Endlich werden Ungereimtheiten klar und deutlich beim Namen genannt, und das meistens in einer Art und Weise die sogar sozialverträglich erscheint. Ob allerdings das TV-Lachen des einen oder anderen Politikers oder Bankers wirklich von Herzen kommt? Wie sagt man so schön in Hessen: „Ma wees nix Gnaues“. Vielleicht auch gut so. Denn Feedback nehmen ist nicht so einfach wie Gelder des Steuerzahlers ausgeben. Was lese ich da in unserer Lokalgazette vom 16.02.2012: Bezüge der Geschäftsführer der städtischen Eigenbetriebe kräftig erhöht, in 2010. Das hat man in einem dicken Bericht, erstellt nach 12 Monaten harter Arbeit, zusammengetragen und sogar im Internet publiziert. Wer die offiziellen Begründungen für die teils saftigen Erhöhungen liest, sehr kreativ. Übrigens genauso kreativ wie die Begründungen der Eigenbetriebe für die teils horrenden Gebührenerhöhungen auf breiter Ebene. Aber dafür geben die Versorgungsbetriebe am Sonntag zum Umzug kostenlos Berliner aus. Ist doch nett, oder?</p>
<p>Wem ist nicht schon aufgefallen, dass normalerweise weder in der Politik noch in der Medizin einfache, klare Antworten gegeben bzw. Fragen eindeutig beantwortet werden? Immer das gleiche Spiel. Es wird drum rum geredet. Gedruckst. Immer gibt es mehrere, gibt es viele Möglichkeiten. Stop. Angie ist da anders. Wenn es der zu bunt wird, kommt eine klare Ansage. Steuerzuschlag für Kinderlose? Die Diskussion war schnell beendet. Es soll in der Politik oder Wirtschaft keine einfachen Wahrheiten geben? Die anscheinend so extrem komplizierte Schuldenkrise mit ihren weltweiten Verflechtungen hat uns doch Besseres gelehrt. Es ist so einfach: Wir haben mehr Geld ausgegeben, als wir eingenommen haben. Ist das denn so schwer zu kapieren? Von den Griechen erwarten wir, dass sie die harten Wahrheiten akzeptieren. Und wir? Immerhin wird in den närrischen Tagen Tacheles geredet. Das ist gut so. Wenn dem so ist, könnte man doch die närrische Kampagne erweitern. Ok, die Fastenwochen ab Aschermittwoch sind grundsätzlich vernünftig. Ist notwendig zur Besinnung, Entgiftung und Entschlackung. Aber nach Ostern? Könnten wir nicht die Zeit bis zum 11.11. für die Bearbeitung so mancher Ungereimtheiten effektiver nutzen?</p>
<p>Klarheit und Wahrheit – ein Ausweg aus der Abhängigkeit von den Ratingagenturen? Wenn z.B. Finanzprodukte nicht mehr komplex, sondern für den Kunden verständlich sind, könnte man auf etliche Ratings verzichten. Oder wenn Politiker, Verwaltungschefs, Finanzmenschen endlich in die Verantwortung und <strong>persönliche Haftung ihres Tuns und Unterlassens</strong> genommen werden, wäre manche Klarheit und Wahrheit nicht mehr pure Utopie. Übrigens, Hofnarren gibt es schon seit Jahrhunderten. Über deren Lebenserwartung ist allerdings nichts Verbindliches überliefert. Auch das ist wahr. In diesem Sinne helau und alaf.</p>
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		<title>Homo Movens</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 06:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>werner.leippold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich einmal vor: Sie haben Hunger und müssten sich auf die Suche nach Nahrung machen. Zu kaufen gibt es nichts. Ok, jetzt bei der Eiseskälte im Winter fast undenkbar. Aber im Frühjahr, Sommer oder Herbst? Was könnten Sie &#8230; <a href="http://www.agpe.de/homo-movens/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen Sie sich einmal vor: Sie haben Hunger und müssten sich auf die Suche nach Nahrung machen. Zu kaufen gibt es nichts. Ok, jetzt bei der Eiseskälte im Winter fast undenkbar. Aber im Frühjahr, Sommer oder Herbst? Was könnten Sie in unseren Breiten finden zum Essen? Kräuter, Beeren, Wurzeln, Obst, Fische, Wildschweine, Rehe u.a.. Und zu trinken? Natürlich Wasser. Das Ganze wäre natürlich mit viel Bewegung verbunden, denn das zu jagende Wild würde nicht vor dem REWE-Markt warten, Forellen nicht vor ALDI stehen, Beeren nicht auf dem Wochenmarkt herum liegen. Und wie würde nach einigen Tagen ihr Körper, ihr Organismus reagieren?</p>
<p>Genau das wollten Forscher wissen und initiierten ein Projekt in den Pyrenäen. 10 Personen haben dort 10 Tage lang so gelebt, wie die Menschen das vor 10.000 Jahren getan haben. Zitat: &#8220;Wenn wir Hunger hatten, mussten wir uns bewegen, um nach Nahrung zu suchen. So haben wir jeden Tag zwischen 17 und 40 Kilometer zurückgelegt&#8221;. Und es wurde geforscht, Blutwerte gemessen. Stuhlproben entnommen, Körpertemperatur studiert. Ergebnis: Die Entzündungswerte im Blut sanken, der Studie zufolge, auf fast Null verglichen mit den Anfangswerten. Warum dem Studienleiter das so wichtig war? Weil er weiß: &#8220;&#8230; dass Zivilisationskrankheiten wie Herz-, Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Diabetes, Allergien und Depressionen im Zusammenhang mit chronischen Entzündungen stehen&#8221;. Wussten Sie das mit den Allergien, den Depressionen? Prof. Pruimboom von der spanischen Uni Girona konstatiert abschließend: &#8220;Um so gesund zu werden, wie wir einmal waren, müssen wir uns bewegen, wie wir uns schon immer bewegt haben, ernähren, wie wir uns schon immer ernährt haben, und verhalten, wie wir uns schon immer verhalten haben&#8221;.</p>
<p>Ups. Und die volkswirtschaftlichen Konsequenzen? Armut bei den Ärzten, Elend in der Pharmaindustrie, Liquiditätsprobleme in der gesetzlichen Rentenversicherung, steigende Lebenserwartung. Allerdings gäbe es auch Einsparungen, z.B. bei den Gesundheitsausgaben. Also, was tun? Können wir uns überhaupt mehr Bewegung, gesunde Ernährung leisten? Ich sehe schon die nächste Diskussion aufkommen. Wir haben schon systemische Großbanken. Bald auch systemische Pharmakonzerne?</p>
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		<title>Motivation oder Willenskraft?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 06:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>werner.leippold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was antworten Trainer oder Spieler nach Niederlagen? „Die Einstellung war heute nicht perfekt“, „Es war nicht unser Tag &#8230;“, „Die Platzverhältnisse …“, „Der Schiedsrichter …“. Ach ja. Der fachkundige Zuschauer, unabhängig von Süd-, Nord-, West-oder Ostkurve, sieht das ganz anders. &#8230; <a href="http://www.agpe.de/motivation/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was antworten Trainer oder Spieler nach Niederlagen? „Die Einstellung war heute nicht perfekt“, „Es war nicht unser Tag &#8230;“, „Die Platzverhältnisse …“, „Der Schiedsrichter …“. Ach ja. Der fachkundige Zuschauer, unabhängig von Süd-, Nord-, West-oder Ostkurve, sieht das ganz anders. Viel einfacher: Die Großverdiener auf dem Platz waren mal wieder nicht motiviert. &#8220;Denen würde ich Beine machen.&#8221; Aber ist es tatsächlich so einfach? Ist immer nur die Motivation entscheidend?</p>
<p>Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft lautet die Erklärung: Nein, es ist nicht nur die Motivation, sondern vor allem die Willenskraft. Laut Wikipedia handelt es sich „Bei dem Begriff <strong>Willenskraft</strong> oder Willensstärke (engl. willpower) &#8230; um die alltagssprachliche Bezeichnung des Fachbegriffs <strong>Volition</strong>. Willenskraft ist auch ein Synonym für Persönlichkeitsmerkmale wie Beharrlichkeit, Zähigkeit, Entschlossenheit, Robustheit oder Zielstrebigkeit. Allen Begriffen ist gemeinsam, dass sie die psychische Energie bezeichnen, die notwendig ist, um Unlustgefühle, Ablenkungen oder andere Hindernisse auf dem Weg zur Zielerreichung zu überwinden.“ Fehlende Willenskraft ist also der primäre Grund, wenn Menschen im Sport und Beruf ihre Ziele nicht erreichen. Und was machen dann die meisten? Sie bringen Ausreden wie „Ich hatte zu wenig Zeit“, „Ich konnte nicht“, „Ich hatte nicht die richtige Vorbereitung“ – alles Floskeln, um sich für den Misserfolg ja nicht selbst in die Verantwortung nehmen zu müssen. Fakt ist, wenn die Willensstärke vorhanden ist, finden sich immer wieder Wege und Mittel auf dem Weg zur angestrebten Zielerreichung. Konkret zeigt sich die Willensstärke in Kompetenzen, sog.<strong> Umsetzungskompetenzen</strong>, die jeder entwickeln bzw. trainieren kann:</p>
<ol>
<li><strong>Fokussierung</strong>, d.h. sich konsequent und längere Zeit auf eine Sache zu konzentrieren, dran zu bleiben, auch wenn Probleme und widrige Einflüsse eintreten.</li>
<li><strong>Positives Denken</strong>, d.h. sich immer wieder bewusst machen, dass Niederlagen nur Teilschritte auf dem Weg zum angestrebten Erfolg sind.</li>
<li><strong>Selbstvertrauen</strong>, d.h. sich seiner Fähigkeiten bewusst sein und diesen zu vertrauen, auch wenn es mal schwierig wird.</li>
<li><strong>Vorausschauende Planung</strong>, d.h. pro-aktiv Probleme angehen, sie nicht aussitzen und erforderliche Entscheidungen nicht vor sich her schieben.</li>
<li><strong>Selbstdisziplin</strong>, d.h. sich regelmäßig messbare Teilziele setzen, diese selbstkritisch überprüfen ob die angestrebten Fortschritte wirklich erreicht wurden.</li>
<li><strong>Geduld</strong>, d.h. die Bereitschaft zu akzeptieren, dass Hochs und Tiefs zum Leben gehören, wie Salz und Pfeffer zum Essen.</li>
</ol>
<p>Kurz gesagt, die besten Ziele reichen nicht, wenn die Willenskraft fehlt, um sie zu erreichen. Doch wenn die o.g. Handlungskompetenzen entwickelt werden, ist der Erfolg in greifbarer Nähe. Aber <strong>Vorsicht</strong>, es gibt eine Einschränkung. Nicht das Ziel setzen, der Beste von allen zu sein und dabei mit allen anderen in Konkurrenz zu treten. Nr. 1 kann immer nur eine/r werden, was meistens bedeutet, dass Sie an solchen Zielen automatisch scheitern werden. Der  Vergleich mit anderen Menschen ist der meist sichere Weg in die Unzufriedenheit. Haben Sie große Ziele, große Visionen und streben Sie nach Höherem, aber nicht um mit aller Gewalt die Nr. 1 zu werden, sondern um etwas Besonderes zu leisten, ein besonderer Mensch zu werden. Erfolg ist der Weg, nicht das Ziel. Entscheidend ist, dass Sie die Reise genießen. Und der Volksmund hat sicher nicht Unrecht mit Tipps wie &#8220;Es führen viele Wege nach Rom&#8221; oder &#8220;Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen&#8221;. Jeder von uns hat es selbst in der Hand, die in ihr/ihm schlummernden Energien zu wecken und zu nutzen.</p>
<p>Auch im sog. <strong>Rubikonmodell</strong> von Prof. Heinz Heckhausen werden Motivation und Willenskraft (Volition) deutlich voneinander getrennt. Motivation beeinflusst die Zielsetzung mit der Kernfrage „<strong>Was will ich denn überhaupt? </strong>Sie ist quasi der Motor ohne den gar nichts geht. Volition ist die treibende Kraft zum Ziel mit der Kernfrage <strong>„Wie komme ich zum Ziel?</strong> Sie ist der Treibstoff für den Motor. Keine Leistung ohne Sprit. Konkret heißt dies für jedes Vorhaben, jedes Projekt:</p>
<ol>
<li>Abwägen meiner Möglichkeiten und Entscheidung für mein Ziel.</li>
<li>Planen der Umsetzung nach dem Motto, so könnte es gehen.</li>
<li>Handeln im Sinne von jetzt setze ich meinen Plan um.</li>
<li>Überprüfen des bisherigen Ergebnisses mit der Frage: Was habe ich da nur gemacht?</li>
</ol>
<p>Die Phasen 1 und 4 dienen der Zielsetzung, also des Motivs, und der Zielerreichung. Die Phasen 2 und 3 dienen der Volition, also der direkten Planung und konkreten Umsetzung. Hier wird gehandelt, der Rubikon überschritten. Es ist der Übergang vom Vorhaben zur Tat. Just do it, Nike&#8217;s Slogan ist daher nur die halbe Miete. Man muss auch wissen, wohin die Reise gehen soll. Und das ist nicht so ganz einfach zu bestimmen. Oder?</p>
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		<title>Wirtschaftskrise &#8211; leicht gemacht</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Loeffler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
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		<description><![CDATA[Und jetzt haben die Ratingagenturen schon wieder zugeschlagen: Italien, Slowenien, Slowakei, Portugal, Malta abgeratet. Und Spanien gleich um 2 Stufen auf nunmehr &#8220;A1&#8243;. An sich nichts Schlimmes, wenn dadurch sich nicht die Kreditaufnahme verteuern würde. Und ohne Kredite, für notwendige &#8230; <a href="http://www.agpe.de/wirtschaftskrise-leicht-gemacht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und jetzt haben die Ratingagenturen schon wieder zugeschlagen: Italien, Slowenien, Slowakei, Portugal, Malta abgeratet. Und Spanien gleich um 2 Stufen auf nunmehr &#8220;A1&#8243;. An sich nichts Schlimmes, wenn dadurch sich nicht die Kreditaufnahme verteuern würde. Und ohne Kredite, für notwendige Investitionen, ist schwerlich aus einer Krise heraus zu kommen. Das wissen natürlich auch die Ratingagenturen. Aber, als unabhängige Gutachter, so waren sie zumindest mal konzipiert, haben sie ihre eigene Sicht der Dinge entwickelt. Sie müssen ja nicht die Welt retten, sondern nur konstatieren, wie sie die Situation und die Entwicklung so einschätzen. Und es wird vieles geratet: Staaten, Bundesländer, Unternehmen, Finanzprodukte, Kunden etc.. Und jedes Rating kostet natürlich Geld, Euros, Dollars, Schweizer Franken. Gut für die eigenen Shareholder. Vielleicht könnte man sogar zu der Schlussfolgerung kommen, dass Ratingagenturen mittlerweile systemisch sind. Auf gut Deutsch – unverzichtbar für das Funktionieren unseres Wirtschaftssystems. Hat man diesen Status mal erreicht, nicht schlecht.</p>
<p>Gestern erreichte uns eine Mail einer guten Freundin mit einer Präsentation „Entstehung der Wirtschaftskrise“. Auch nach intensiver Rücksprache konnte der Autor nicht identifiziert werden. Schade, denn sonst könnte man der ganzen Geschichte vielleicht eher glauben. Sie kennen sicher die Regel: Trau keiner Studie, wenn Du nicht weist, wer sie finanziert hat. Aber, Ernst bei Seite, kann das wirklich im Prinzip so abgelaufen sein mit der Entstehung unserer Wirtschaftskrise wie dargestellt? Aus einem kleinen maroden Betrieb wird ein nach außen hin florierendes Unternehmen, dann ein Börsenhype, und am Schluss bringt Angie uns Steuerzahler mit ins Spiel. Also so hatte ich mir „Beteiligung am Staatsgeschehen“, anders gesagt Demokratie, nicht ganz vorgestellt. Aber, wie gesagt, da die Quelle weiterhin unbekannt bleibt, bleiben auch meine Zweifel an der Richtigkeit. Andererseits, unsere Freundin arbeitet bei einer Großbank, einer systemischen. Und da die sicherlich eine funktionierende Firewall haben, denke ich, dass die Präsentation nicht irgendwo im World-Wide-Web entstanden sein kann. Also wo denn? Bleibt eigentlich nur intern, vielleicht sogar von einem Insider? Aber, wie gesagt, man weiss nichts Genaues.</p>
<p>Falls jemand sich ein eigenes Bild machen möchte, bitte. Aber dann auf eigene Gewähr. Google hilft dabei. Versprochen.</p>
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		<title>Immunsystem</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 06:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>werner.leippold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben retten]]></category>
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		<description><![CDATA[Brauchen wir Geheimdienste, Verfassungsschützer? Schauen wir uns in der Welt um, dann lautet die Antwort eindeutig JA. Warum? Weil anscheinend alle Staaten überzeugt sind, dass sie so etwas brauchen, zur Abwehr von Feinden. Auch ein Blick in die Geschichte bestätigt &#8230; <a href="http://www.agpe.de/immunsystem/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brauchen wir Geheimdienste, Verfassungsschützer? Schauen wir uns in der Welt um, dann lautet die Antwort eindeutig JA. Warum? Weil anscheinend alle Staaten überzeugt sind, dass sie so etwas brauchen, zur Abwehr von Feinden. Auch ein Blick in die Geschichte bestätigt diese Vermutung: Glaubenskriege ohne Ende. Übrigens, höhere Lebenswesen haben alle ein Abwehrsystem, genannt Immunsystem. Auch Menschen. Was steckt dahinter? Fragen Sie mal Ihren Arzt danach und Sie werden erfahren: Etwas ganz Kompliziertes. Und was können wir zur Sicherstellung unserer Verteidigungsbereitschaft tun? Jeder hat ein anderes Geheimrezept. Beginnt bei A wie Atemtechnik und endet bei Z wie Zahnseide.</p>
<p>Der Duden des Informationszeitalters, Wikipedia, meint dazu: „Als Immunsystem (vom lateinischen <em>immunis</em>, im übertragenen Sinne unberührt, frei, rein) wird das biologische Abwehrsystem höherer Lebewesen bezeichnet, das Gewebeschädigungen durch Krankheitserreger verhindert. Es entfernt in den Körper eingedrungene Mikroorganismen, fremde Substanzen und ist außerdem in der Lage, fehlerhaft gewordene körpereigene Zellen zu zerstören. Das Immunsystem ist ein komplexes Netzwerk aus verschiedenen Organen, Zelltypen und Molekülen.“ So weit, so gut. Aber damit ist unsere Ausgangsfrage keineswegs beantwortet.</p>
<p>Fitnesspapst Dr. Strunz will sich an Fakten halten, an die Wissenschaft. Er sagt, dass das Immunsystem aus „&#8230; Eiweiß besteht. Punkt. Ausschließlich. Heißt ganz praktisch: Aus den 9 essentiellen Aminosäuren. Wenn eine davon nicht stimmt, stimmt Ihr Immunsystem nicht. Und das Immunsystem funktioniert mit Vitaminen. Aber eben nicht nur mit dem Vitamin C, weil das zufällig billig und bekannt ist, sondern &#8220;mit den Vitaminen&#8221;. Das sind 13 Stück. Als ob der Körper unterscheiden würde. Oder andersherum: Als ob Sie immer wüssten, welches Vitamin Ihnen gerade fehlt. Lassen Sie das. Nehmen Sie möglichst alle. Und nehmen Sie eben &#8230; genug! Das ist der springende Punkt.“(News Dr. Strunz, 08.10.2010). Hallo Doc, was heißt genug? Streiten sich da nicht die Götter in Weiß mit den Ertragsmaximierern der Pharmaindustrie, die Gesundheitslobbyisten mit den Ernährungswissenschaftlern? Womit wir wieder bei den Glaubenskriegen wären. Ich denke, auch ein Gesundheitsministerium hilft da nicht wirklich weiter. Obwohl die sich ja dafür verantwortlich fühlen müssten. Oder doch das Verteidigungsministerium? Fragen über Fragen.</p>
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		<item>
		<title>Herzattacke? 112</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 06:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Loeffler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben retten]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschafft. Es ist 18:45 Uhr und Du bist nach einem harten Arbeitstag auf dem Weg nach Hause. Du bist müde und irgendwie auch gefrustet. Irgend wie war das heute nicht dein Tag. Plötzlich spürst Du heftige Schmerzen in der Brust, &#8230; <a href="http://www.agpe.de/stechende-schmerzen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschafft. Es ist 18:45 Uhr und Du bist nach einem harten Arbeitstag auf dem Weg nach Hause. Du bist müde und irgendwie auch gefrustet. Irgend wie war das heute nicht dein Tag. Plötzlich spürst Du heftige Schmerzen in der Brust, die sich rasch auf deine Arme und bis in dein Gesicht ausbreiten. Du bist nur wenige Minuten vom nächsten Krankenhaus entfernt, glaubst aber, es nicht mehr bis dorthin zu schaffen. Was tun?</p>
<p>Die <strong>Deutsche Herzstiftung</strong> (www.herzstiftung.de) rät:</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Sofort den Rettungswagen rufen!            </strong></span><strong> </strong><span style="text-decoration: underline;"><strong>Notruf 112</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Was sind Alarmzeichen eines Herzinfarkts:</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">s</span>chwere, länger als 5 Minuten anhaltende Schmerzen im Brustkorb, die in Arme, Schulterblätter, Hals, Kiefer, Oberbauch ausstrahlen können</li>
<li>starkes Engegefühl, heftiger Druck, Brennen im Brustkorb, Atemnot</li>
<li>zusätzlich: Übelkeit, Brechreiz, Angst</li>
<li>Schwächegefühl (auch ohne Schmerz), evtl. Bewusstlosigkeit</li>
<li>blasse, fahle Gesichtsfarbe, kalter Schweiß</li>
<li>nächtliches Erwachen mit Schmerzen im Brustkorb ist ein besonderes Alarmzeichen</li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Achtung:</strong></span></p>
<ul>
<li>bei Frauen sind Atemnot, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch, Brechreiz und Erbrechen häufiger als bei Männern alleinige Alarmzeichen.</li>
<li>Wenn Brustschmerzen bei minimaler Belastung oder in Ruhe auftreten, muss genauso schnell wie beim Herzinfarkt gehandelt werden.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Versteht doch die Griechen.</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Loeffler</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe die Griechen, aber ich verstehe die Welt nicht mehr. Was machen all die schlauen Köpfe da in und mit Griechenland? Insgeheim frage ich mich immer wieder, wer eigentlich davon profitiert, wenn Griechenland nicht in Konkurs geht. Es ist schon merkwürdig, wer sich alles anstrengt, um den armen Griechen zu helfen. Ok, die Bürger der einzelnen EU-Staaten werden nicht direkt gefragt, was sie für ihre griechischen Mitbewohner tun wollen. Aber das ist ja auch nicht unbedingt nötig, da sie ja sowieso ihre Steuern abführen müssen, aus denen dann wiederum die Rettungsschirme etc. gespeist werden. Aber wollen die Griechen wirklich all die Hilfen von außen? Manchmal denke ich nein. Warum? Weil die Griechen ein stolzes Volk sind, ein Volk mit Geschichte, mit Kultur. Die haben schon den Diskus geschleudert, den Speer geworfen, sind Marathon gelaufen, als noch kein Mensch an USA, Ratingagenturen, hochkomplexe Finanzprodukte etc. dachten. Die Griechen, ein Volk, das mit vielen Philosophen die Menschheit beglückte und weiterhin beglückt. Und diesen stolzen Menschen wollen wir einen Konkurs verwehren? Was ist denn schon dabei, mal einen radikalen Schuldenschnitt zu machen, um dann wieder unbelastet das Leben angehen zu  können? Jedes Unternehmen, jede Privatperson hat dieses Recht, also, warum nicht auch die Griechen? Warum nicht?</p>
<p>Ok, direkt Spaß macht so ein Konkurs nicht. Zumindest nicht für die Gläubiger. Aber die glauben ja sowieso nicht mehr an Griechenland. Woher ich das weiß? Von den Ratingagenturen natürlich. Die reden nicht um den heißen Brei herum: Griechenland Anleihen sind Wertpapiere auf Ramschniveau. Ramsch. Ramsch. Klingt nicht schön. Klingt hart. Also weg damit. So würde zumindest ein mittelständischer Unternehmer handeln, der einsehen muss, dass er ein zu hohes Risiko eingegangen ist. Waren ja verlockend, die hohen Zinserwartungen. Und die Zinserträge in der Vergangenheit waren auch nicht von schlechten Eltern. Wie sagt der Volksmund: Gier frisst Hirn. Verzockt. Kommt vor, im Privatleben und im Geschäftsleben. Ist an sich nichts Neues. Wer immer eine Scheidung hinter sich hat, weiß wovon ich rede. Ist auch nicht einfach. Aber dann, nach einiger Zeit, was ein befreiendes Gefühl. Übrigens für alle Beteiligten. Eine echte Winner-Winner-Situation. Und was passiert derzeit in bzw. mit  Griechenland: Verlierer auf allen Ebenen. Was eine Performance. Auch unserer Elite, unserer Damen und Herren Politiker, Wirtschaftsweisen und –Koryphäen, Gewerkschaftsführer und Großbanker.</p>
<p>Hoffentlich lässt sich unser Lieblingsgrieche davon nicht beeinflussen. Wo sollen wir denn dann hin zum Essen? Und wo hin in den Urlaub? Immer nur Spanien ist auch nicht so prickelnd. Italien? Daran darf ich jetzt überhaupt nicht denken? Und Frankreich? Schluss mit dem Nachdenken. Ich besorge mir in den nächsten Tagen schon mal ein schlaues Buch über Konkursrecht. Wer weiß, wozu das vielleicht einmal gut sein kann. In diesem Sinne.</p>
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		<title>Weise</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 06:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Serat</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt immer wieder Menschen, die glauben, dass Sie die Weisheit mit Löffeln &#8230;. Unser Kollege Löffler, bekannter weise seit Jahren auf der Suche nach der echten Wahrheit, der echten Weisheit, ist im Moment ziemlich verwirrt. Warum? Na ja, dem &#8230; <a href="http://www.agpe.de/weise/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt immer wieder Menschen, die glauben, dass Sie die Weisheit mit Löffeln &#8230;. Unser Kollege Löffler, bekannter weise seit Jahren auf der Suche nach der echten Wahrheit, der echten Weisheit, ist im Moment ziemlich verwirrt. Warum? Na ja, dem griechischen Philosophen Sokrates wird der Spruch <strong>„Ich weiß, dass ich nichts weiß“</strong> zugeschrieben. Damit wollte er ausdrücken, stets das zu hinterfragen, was man zu wissen meint. Und nun kommt ein sogenannter Management Guru aus St. Gallen daher, Spezialist im Vorhersagen von Weltuntergangsszenarien, und behauptet seit einiger Zeit, dass die große Krise unabwendbar sei, wenn weiterhin alte Methoden eingesetzt werden. Glücklicherweise hat er mit seinem Unternehmen schon die neuen Methoden entwickelt mit denen die Welt gerettet werden kann. Im m.o.m.-Letter 01/12 Seite 7 werden sie als „&#8230; hoch-innovative Sozial-Technologie der Syntegrations-Verfahren, bei denen wir weltweit einzigartig sind.“ bezeichnet. Starker Tobak. Weltweit einzigartig! Ich warte nur noch auf die Titelstory in der Bildzeitung „Schweizer rettet die Welt“. Einige werden sich dann diebisch freuen, denn sie können dann genau so weiter machen wie bisher: Einfach dem Geld hinterher laufen und es bzw. sich in Sicherheit bringen. Von wegen neue Methoden. Ist das weise?</p>
<p>Was macht den Weisen aus, fragt auch Prof. Pöppel in seinem Buch „Je älter desto besser.“? Er meint: „Eine Situation sehen, begreifen und dann entsprechend reden und handeln – das ist auch eine Form von Weisheit. Wenn man immer nur in seiner eigenen Gedankenwelt lebt, fällt das schwer.“ Da stellt sich einem doch die Frage, was in dem anscheinend so schlauen Kopf in der Schweiz passieren könnte, wenn er dies lesen würde. Schwer abzuschätzen. Zumindest für einen Außenstehenden. Hoffnungsvoll ist jedoch, dass der Hirnforscher überzeugt ist, dass mit zunehmendem Alter das Gehirn immer besser arbeitet. Jedenfalls hinsichtlich bestimmter Fähigkeiten. Er macht allerdings eine kleine Einschränkung: Man muss es nur richtig verstehen – und nutzen. So ist das mit der Wissenschaft – ich denke, Sokrates lag nicht daneben. Ja, ja, die alten Griechen. Was war das doch einmal für ein reiches Volk.</p>
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		<title>Zaubertrank Optimismus?</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 06:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Serat</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Top + Fit]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
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		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer kennt noch Gustav Gans, den Schutzpatron der Optimisten? Während sein Cousin Donald Duck meist mit den Widrigkeiten des Lebens kämpft, scheint bei Gustav mehr oder weniger immer die Sonne. Ungerecht? Vielleicht. Aber Fakt ist auch, dass Optimisten die Gewinner &#8230; <a href="http://www.agpe.de/zaubertrank-optimismus/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt noch Gustav Gans, den Schutzpatron der Optimisten? Während sein Cousin Donald Duck meist mit den Widrigkeiten des Lebens kämpft, scheint bei Gustav mehr oder weniger immer die Sonne. Ungerecht? Vielleicht. Aber Fakt ist auch, dass Optimisten die Gewinner auf unserem Planeten sind. Sie sind insgesamt erfolgreicher, haben mehr Freunde, eine höhere Lebenserwartung und leben gesünder. Sie joggen mehr, ernähren sich fettärmer und sind sogar ab und zu in einem Gymnastikkurs anzutreffen. Wer das behauptet? Kein Geringerer als der Nobelpreisträger Daniel Kahnemann, einer der wichtigsten Psychologen der Gegenwart. Er hat unzählige Studien (u.a. mit Aids-Patienten, Empfängern von Knochenmarkspendern, Gebährenden, Überlebenden nach Katastrophen) durchgeführt, analysiert, und ist immer wieder zum gleichen Ergebnis gekommen: Menschen mit einer optimistischen Grundeinstellung sind die Gewinner und haben bessere Überlebenschancen. Warum?<strong></strong></p>
<p>Na ja, Nicht-Optimisten haben noch selten zum Beispiel eine neue Firma gegründet. Warum sollten sie auch? Wenn nicht mal sie selbst glauben, dass sich Erfolg einstellen könnte. Pessimisten machen häufig aus einer Mücke einen Elefanten und leben ständig in der Gefahr, über die eigenen Füße zu stolpern. Wozu fettarm essen oder sich mehr bewegen? Sterben muss schließlich jeder einmal. Also wozu sich anstrengen? Und wer garantiert, dass das wirklich was bringt. Wo jeder Mensch bekanntlich ein Individuum und mit keinem anderen zu vergleichen ist. Also, was soll’s. Immer schön auf dem Boden der Realität bleiben. Und die sieht ja wirklich nicht so ganz rosig aus. Bei all den Krisen um uns herum. Und selbst die Rente ist nicht mehr sicher. A propos sicher. Sicher gibt es Menschen, die mit ihrem Optimismus negativ auffallen. Dazu zählen auch Politiker, die im Niemandsland regionale Infrastrukturprojekte, Flughäfen, Rennstrecken u.a. initiieren, diese von Opportunisten schön rechnen lassen, und dann letztendlich den Steuerzahler zur Kasse bitten. Details können Ihnen unsere Rechnungshöfe zur Genüge zur Verfügung stellen. Optimismus? Nein, und nochmals nein. Sagen wir es doch ganz einfach mit den drei Gs: Größenwahn, Gier, Geilheit. Aber, es soll keiner glauben, er oder sie wäre absolut sicher vor den drei Gs. Professor Kahnemann hat im Rahmen seiner Forschungen schon viele Überraschungen erlebt. Neugierig geworden?</p>
<p>Sein jüngstes Buch wird Mitte des Jahres im Siedler Verlag auf den deutschen Markt kommen. Also Geduld und ein wenig Optimismus. Das Lesen könnte sich lohnen.</p>
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